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blindgifWas ist ein Hamam?
blindgifPestemal, Keese ... Was ist was?
blindgif Für wen ist es geeignet? blindgifWirkung?
Galerie Orientalische Haarentfernung Ein Hamam in Chemnitz Download


Was ist ein Hamam?

Das HAMAM ist traditionell als »Osmanisches Badehaus« bekannt.
Schon im alten Osmanischen Reich suchten die Menschen Erholung und Entspannung
im Hamam. Nicht nur auf langen Reisen waren diese Badehäuser eine beliebte und
wohltuende Erfrischung. Auch vom Staub quirlender Basare, den Anstrengungen
und Lasten des Alltages befreite man sich hier.
Eine Oase der Ruhe. Geborgenheit, Friede für einige Stunden.
Muse zum Kraft sammeln für beschwerliche Reisen und kommende Aufgaben.

Streng von den Männern getrennt, gab und gibt es bis heute noch separate
Frauenbadehäuser, die überwiegend zur Schönheitspflege genutzt werden.
Solch ein Badebesuch galt als ein fester Bestandteil des öffentlichen und privaten
Lebens. Es wurde Klatsch ausgetauscht, Geschäfte verhandelt und abgeschlossen,
über Politik und Religion gesprochen. Auch wurden schonmal Hochzeitspläne
beschlossen und vieles mehr, was zum täglichen Miteinander gehörte – es war
einfach Alltag.

In den Hamams hierzulande stehen eher Entspannung, gesundheitsfördernde und
kosmetische Aspekte im Vordergrund. Hier bietet sich auch die hervorragende
Möglichkeit, den Menschen Gepflogenheiten unterschiedlicher Kulturen in besonders
angenehmer Art und Weise näher zu bringen. Mit der Entstehung eines Hamams
hier in der Stadt schaffen wir ein völlig neuartiges Kulturereignis für Chemnitz.

Das »Hamam Sindibad« ist ein Ort reiner Erholung, ein Ort der Gesundheit,
des bezaubernden Flairs von 1001 Nacht. Aber auch ein Platz für Geselligkeit und
Erlebnis, für gemeinsame Unternehmungen von Vereinen und Gruppen, für orientalische
Abende, für Ausflüge mit Freunden und Familie oder wie im Orient, zur Nutzung
für Geschäftskunden und -partner.


Was erwartet Sie im Hamam Sindibad?

Zunächst beim Hereinkommen die Badehalle. Ein großer beheizter, nach original
orientalischen Vorlagen gefliester Raum mit umlaufender Sitzbank und dem heißen
Stein in der Raummitte - dem Nabelstein. Hier genießt man hauptsächlich die
wohltuende Wärme, die fein-aromatischen Düfte, umgeben von gedämpftem Licht
und leiser Musik. Angrenzend lädt ein Dampfbad - mit wie zum Sternenhimmel
geformten Dach und heißerer Umgebung - zum Verweilen ein.

Daneben zwei Séparées für traditionelle Behandlung, Massagen und Pflege - ebenfalls
mit erwärmten Liegetischen. Dazu ein Ruheraum im orientalischen Flair und ein
separates Café.
Zukünftig soll noch eine arabische Straße im Eingangsbereich gestaltet werden.


Was passiert in einem Hamam?

Bei Eintritt erhält der Gast ein Leibtuch, auch Pestemal genannt. Es reicht von
den Schultern bis zu den Knien. In einem Hamam geht man immer bedeckt, das heißt
die Intimsphäre bleibt gewahrt. Zur eigenen Handhabung erhält man eine hübsch
verzierte metallene Wasserschale.
Badeschuhe, Bademantel, Handtuch können bedarfsweise entliehen werden, gern
bringen Sie auch Ihr Eigenes mit.
Nun entspannt man zuerst bei etwa 40°C im Hauptraum des Bades, lehnt sich an die
beheizten Wände, streckt sich auf dem heißen Stein aus und genießt einige Minuten
ruhig die Atmosphäre.
Die Muskeln werden locker, die Poren öffnen sich, der Stoffwechsel kommt in Schwung.
Aus an den Wänden befindlichen Wasserbecken schöpft man das belebende Nass,
gießt es sich über und spürt, wie es am Körper wärmend herabrinnt.
Das Licht ist gedämpft, die Luft ist erfüllt von Nebelschwaden und leisen
orientalischen Klängen. Körper und Geist werden frei.


Typische Anwendungen in einem Hamam

Nach der Erwärmung erfolgt die traditionelle Waschung mit einem Seidenhandschuh,
auch Keese genannt. Der gesamte Körper wird hier von Kopf bis Zeh bearbeitet,
mit mäßigem Druck die Haut geschrubbelt. So werden alte Hautschichten entfernt,
die Durchblutung angekurbelt, bis sich eine weiche zartrosa Babyhaut zeigt.
Ein solches Peeling ist ideale Vorbereitung auf die anschließende Waschung mit
Seifenschaum. Bei der Einseifung wird der Körper regelrecht unter einem Berg von
zartem Olivenöl-Seifenschaum vergraben - ein Vergnügen, wie es so manchen vielleicht
an Badewannen-Kinderzeiten erinnert.
Die Seife (arab.: Saboun) duftet so herrlich frisch. Sie ist wie Seide auf der Haut,
reinigt und pflegt jeden Zentimeter. Mit geschlossenen Augen ruhend fühlt man sich
auf einer Wolke schwebend. Der Hamam-Meister wäscht nicht nur den Körper,
sondern spült mit dem Alltagsschmutz auch Anspannung und Sorgen weg.
Ein Seifentraum, der niemals enden möge.

Nun ist die Haut ideal vorbereitet für die Aufnahme von wertvollen Pflege-Essenzen.
Eine reichhaltige Auswahl wertvoller orientalischer Öle bietet sich dazu an: Rosenöl,
Orangenöl, Jasmin u.a.m.

Besonders empfiehlt sich jetzt eine Massage. Die Muskeln sind durch die Wärme
entspannt, der ganze Körper ist gelockert und die Seele offen für diesen Genuss.
Fußpflege mit arabischen Fußsteinen und anschließender Zitronenölmassage, oder
orientalische Haarwaschungen und Haarkuren mit wertvollstem Öl aus Damaskus
sind weitere Anwendungen, die zusätzlich oder in Kombination gewählt werden können.


Entspannung nach dem Bade ganz wichtig!

Zum Abschluss läßt man den Badebesuch im wunderschönen Ambiente des arabischen
Cafés ausklingen. Marokkanischer Minztee, arabischer Kaffee oder türkischer Joghurt
sind nur einige der Spezialitäten, die den Körper beleben sollen. Man probiert Fladenbrot
mit Suppen, Salaten, Cuscusi, Obstteller oder ausgesuchte orientalische Gerichte,
die traditionell zubereitet werden.


Orientalische Haarentfernung pfeil-oben

Bereits im alten Ägypten, zu Zeiten Cleopatras wurde die schonende Methode
angewandt, den Körper in kleinen oder größeren Bereichen von unerwünschten
Haaren zu befreien. Männer und Frauen taten dies gleichermaßen, meist aus
religiösen, nicht selten jedoch auch aus kosmetischen Gründen.
Schon jahrhundertelang fester Bestand der Orientalischen Badekultur läßt sich so
Körperreinigung mit Hautpflege und Kosmetik in angenehmer Weise verbinden.
Seit Sommer bietet das Hamam Sindibad in Chemnitz die orientalisch traditionelle
Haarentfernung an. Zudem sanfte Entspannung und wohltuende Massage
lässt sich im fantasievollen Ambiente aus 1001 Nacht genießen.
Für die Haarentfernung wird eine honigähnliche Masse, nach traditioneller
Rezeptur zubereitet. Verwendet werden ausschließlich natürliche Zutaten – nur reines
Wasser, Zucker und ein erlesener Zitronensaft ergeben gemischt die süße Paste.
Seit Jahrhunderten treffen sich Frauen, kochen das Zuckergel, verschönern sich
selbst, ihre Freundinnen und Töchter – eine Schönheitsanwendung mit besonderer
Seele. Wie im Hamam üblich, nimmt man sich hierzu reichlich Zeit. Kleine
Stoffstreifchen werden mit der Paste getränkt, stückweise auf die Haut gedrückt
und wieder abgezogen. In geübterer Technik rollen geschickte Finger, kunstvollem
Handwerk gleich, kleine honigfarbene Bällchen auf der Haut. Leichtes Kribbeln und die
sanfte Massage der Hautstellen lassen so die Mitnahme der kleinen Härchen in der
süß-klebrigen Masse kaum spüren.
Und schließlich fasziniert das Ergebnis: Eine seidenglatte Haut, die wochenlang anhält.
Nachwachsende Härchen kommen feiner und weniger, bleiben schließlich oft ganz weg.
Auch wird die Haut gereinigt, Reizungen und Irritationen wirksam gehemmt. Und nicht
nur orientalische Frauen schwärmen von einen neuen Körpergefühl...


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Wirkung eines Hamambesuches
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Das persönliche Wohlbefinden wird merklich erhöht. Verspannungen lösen sich,
die Durchblutung der Haut wird angeregt und die Hautalterung verzögert.
Regelmäßige Hamambesuche erzeugen einen hohen kosmetischen Effekt für
den ganzen Körper.
Durch das angewandte Peeling erlebt der Mensch den Besuch als äußerst erfrischend
und belebend. Nicht nur der Körper wird gebadet und gepflegt. Auch die Seele
erlebt so eine einzigartige Entspannung, hervorgerufen durch Wärme, angenehme
Düfte und sanftes Lichtambiente. Die völlige Entspannung bei Peeling-, Seifen- und
Massageanwendungen ist angenehme Folge.

Sorgen und Probleme des Alltags bleiben vor der Tür. Man wird eingeladen
sich fallen zu lassen, die Augen zu schließen und ausgiebig zu entspannen.
Sich einlassen auf die ruhige Stimmung, die leise Musik, den Duft, sowie den
fürsorglichen Händen des Hamam-Meisters wird Jedem ein bleibendes Erlebnis
sein.


Für wen ist der Besuch in einem Hamam geeignet?
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Für Groß und Klein, für Jung und Alt, Gesundheitsbewußte, Sportler, Berufstätige.
Aber auch für schwangere Frauen, Menschen mit geistiger oder körperlicher
Behinderung, für kranke oder seelisch gestresste Leute.

Nicht geeignet ist ein Hamam Besuch für Menschen mit schwerem
Herzleiden, mit Hautkrankheiten und offenen Wunden (Peeling nicht
geeignet!), sowie starken Infekten (Fieber oder starker Erkältung). Ebenso
sollte man direkt nach einem Sonnenbrand kein Peeling durchführen lassen.


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Ein Hamam in Chemnitz
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Die Einzigartigkeit und Neuheit des »Hamam Sindibad« eröffnet in Chemnitz und
Umgebung für Freizeitgestaltungen neue Horizonte. Das »Erlebnis Orient« kann
hier als neuartige Erfahrung mit allen Sinnen genossen werden - mit Körper, Geist
und Seele.
Heutzutage ist der Bedarf an geistiger, seelischer und körperlicher Erholung so hoch
wie noch nie. Unser Angebot der Reinigung und nutzbare Pflegeangebote sind ideale
Grundlage für Ihren persönlichen Jungbrunnen!

Verzögerte Hautalterung, angeregte Durchblutung, spürbar gesteigertes Wohlbefinden
und gelöste Verspannungen sind Wegbereiter für eine beruhigte und entspannte
Psyche.

Nach dem Besuch des Badehauses fühlt man sich rundum erfrischt und voller Energie.
Gönnen Sie Ihrem Gefühl diese Auszeit - als Ansporn, als Dankeschön, sowohl privat
als auch beruflich. Oder erleben Sie auch einfach das Flair Ihres letzten Orientsurlaub
noch einmal.
Unsere Gäste sollen den Besuch im »Hamam Sindibad« als Ausflug ins Reich von
1001-Nacht erfahren, fernab vom gewohnten Alltag - vom Okzident durch die Tür
in den Orient...

Lassen Sie sich seit November 2008 auf's Angenehmste begrüßen.

Mohammed Ahmed Ramadhan
Geschäftsführer
Tel. 0371/49 38 114
info@hamam-sindibad.de


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Was ist was? – Begriffserklärung
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Halvet
Hauptraum eines Hamam, welcher beheizt ist und zum Erwärmen und Entspannen dient. Die Temperatur beträgt zwischen 38°-40°C, die Luftfeuchte liegt bei 90 %. Umlaufende beheizte Bänke, mehrere Wasserbecken und ein Nabelstein in der Raummitte bieten die typische Optik eines türkischen Hamam.
In arabischen Gebieten findet man dagegen mehrere kleine beheizte Räume, ohne Nabelstein, aber dafür mit sehr vielen Wasserbecken an den Wänden.

Nabelstein
Großer beheizter Stein, auch heißer Stein im Hauptraum des Hamam. Dient als Massagestein, sowie als Erwärmungsstein zum Sitzen und Liegen.

Keese
Seidenhandschuh in verschiedenen Rauheiten, zum Peeling des Körpers nach dem Aufwärmen im Hauptraum. Der ganze Körper – vom Gesicht bis zu den Füßen – wird intensiv gepeelt, von abgestorbenen Hautschichten befreit und auf die anschließende Waschung mit Seifenschaum vorbereitet. Die Durchblutung der Haut wird angeregt. Das Blut zirkuliert in den obersten Schichten (Bindegewebe), regt die Bildung neuer Haut an und sorgt für ein zartes, rosig erscheindendes Hautbild.


Seifenschaumbehandlung
Nach dem Keese wird der Gast mit duftendem wertvollem Olivenölseifenschaum gewaschen. Unter einem Berg von Schaum, auf einer warmen Marmorplatte liegend, erlebt jeder eine tiefe Entspannung. Die Haut wird schonend gereinigt und gepflegt. Durch die vorbereitete Haut werden mit der Waschung Schlacken und Giftstoffe ausgeschieden. Auf Wunsch werden auch Seifenschaummassagen durchgeführt. Den Abschluss bilden kühle Güsse über Arme und Beine, um die Poren zu schließen und den Kreislauf zu stabilisieren.
Anschließend ist die Haut ideal aufnahmebereit für wertvolle und pflegende Öle. Dabei sollte auf Lotions mit Parfüm-, Farb- und Konservierungsstoffen verzichtet werden.

Pestemal
Spezielles Baumwollhandtuch (meist kariert in verschiedenen Farben), das dem Gast zu Beginn des Bades mitgegeben
wird. Den Männern dient es als Lendenschurz und den Frauen als körperbedeckende Badebekleidung. In einem Hamam geht
jeder Gast stets bedeckt – die Intimsphäre bleibt so gewahrt.

pestemal


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